Gründung des Dachverbands bayerischer Jugendvertretungen


Monatelange Bemühungen kamen zu ihrer Vollendung. Über 45 Delegierte, aus 26 Jugendvertretungen aus ganz Bayern kamen am Samstag, den 19. März 2022 in Ingolstadt zusammen, zur Gründung des Vereins „Dachverband der bayerischen

Jugendvertretungen“ (Kurzform: DVBJ).


Mit einem Gruppenfoto aller Delegierten und Intitiatoren am historischen Rathaus von Ingolstadt begann gegen 12:30 Uhr der offizielle Teil des Gründungstreffens. Bereits zuvor waren die meisten Delegierten an einer Stadtführung durch die historische Altstadt Ingolstadts beteiligt und erkundeten den Ort des bedeutsamen Tages. Dabei gab es viele Möglichkeiten sich über die bevorstehende Gründung und Projekte in den einzelnen Jugendvertretungen auszutauschen.


Wenige Straßen vom Rathaus entfernt, im Rudolf-Koller-Saal der Volkshochschule Ingolstadt, begann die Gründungssitzung gegen 13:30 Uhr.

Nach einer Gedenkminute für die Opfer, Flüchtlinge und Unfreiwillige des Krieges in der Ukraine waren die Grußworte einiger Gäste, wie der 3. Bürgermeisterin von Ingolstadt der erste Abschnitt der Sitzung. Neben den Gastgebern aus dem Jugendparlament Ingolstadt und der Initiative Vernetzung, waren Vertreter von der Akademie für Kinder- und Jugendparlamente und dem Bayerischen Jugendring anwesend und sprachen zu den Anwesenden.

Im Anschluss begannen die die formalen Teile der Gründungssitzung. Mit Lesung und Debatte über die einzelnen Absätze des Satzungsentwurfs machte das Plenum die Vereinssatzung bereit zum Beschluss.

Einstimmig und unter Ovationen wurde die Satzung angenommen und die Gründung des DVBJ war damit offiziell.


Gewürdigt wurde die Gründung des Dachverbands von den jugendpolitischen Sprechern mehrerer Fraktionen des Bayerischen Landtags, in Form von Videobotschaften.


Ein weiterer Höhepunkt war die Wahl des Vorstands für den DVBJ. Die drei Vorstandspositionen gingen dabei an Aron Gabriel (Jugendparlament Ingolstadt), Felix Kirberg (Jugendstadtrat Schrobenhausen) und Mia Morell (Jugendkreistag Würzburg).


Paul Friedrich, der Vorsitzende und Delegierte des Jugendbeirates Tutzing freut sich: „Wir als Tutzinger Jugendbeirat sind noch sehr jung. Doch ein Punkt war von Anfang an klar: Wir möchten uns mit anderen Jugendbeiräten vernetzen und zusammen Projekte ermöglichen. Dass das nun so schnell Realität wird, hätte ich mir nicht erträumen lassen.“

Auch die Tutzinger Delegierte und 1. stellvertretende Vorsitzende Juliana von Brühl-Störlein sieht im Dachverband große Chancen: „Durch den Dachverband wird es möglich sein, interkommunale Projekte zu ermöglichen und auch auf die Landespolitik Einfluss zu nehmen.“

Paul Friedrich betont: „Durch den Dachverband können wir uns mit vielen anderen Jugendvertretungen vernetzen, wir können uns über Ideen austauschen und von den Erfahrungen anderer lernen. Ein Mehr-wert für die Stimme der Jugend in ganz Bayern.“

Juliana von Brühl-Störlein signiert weiter: „Wenn es möglich ist, dass wirklich alle Jugendvertretungen Bayerns sich vernetzen und gegenseitig unterstützen können, haben wir vielleicht irgendwann einmal die Chance nicht nur mit anderen Dachverbänden dieser Art zusammenzuarbeiten, sondern die Stimme der Jugend auf Bundesebene zu heben.“

Beide sind sich einig: „Der Vorstandsvorsitzende Aron Gabriel hat viel Arbeit vor sich. Er trägt eine große Verantwortung und auch wenn wir ihn erst seit kurzer Zeit kennen, ist uns eins klar geworden: Er schafft das! Wir sind froh, dass solch eine sympathische und kompetente Stimme, die Stimme der Jugend in Bayern ist.“

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