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Erfolgreiche konstituierende Sitzung des 3. Tutzinger Jugendbeirates

  • Autorenbild: Yannick Schoening
    Yannick Schoening
  • 13. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Der im Januar gewählte Jugendbeirat kam am 08.02.2026 zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.  Mit Joel Hafner und Tim Terbrack wurde erstmals eine gleichberechtigte Doppelspitze als Vorsitz gewählt. Als eines der ersten Projekte will man sich für die Errichtung eines Jugendbeirats auf Kreisebene einsetzen.


 

Die Mitglieder des neu gewählten Tutzinger Jugendbeirats: Von links nach rechts:

Hinten: Daniel Bahinskij, Timo Schoening, Leopold Hann, Tobias Hartmann, Yannick Schoening, Tobias Möller, Jil Wolfsteiner

Vorne: Mia Neff, Joel Hafner, Tim Terbrack


Unter Leitung des Jugendbeauftragten Claus Piesch versammelte sich der neue Jugendbeirat gemeinsam im Rathaus. Gemäß der neuen, vom Gemeinderat genehmigten Satzungsänderung wurde der Vorstand als gleichberechtigte Doppelspitze besetzt. In der geheimen Wahl erhielten Tim Terbrack (19) und Joel Hafner (18) die meisten Stimmen. Als 1. Stellvertretende Vorsitzende wurde Jil Wolfsteiner (17) gewählt, als 2. Stell­­vertretung Mia Neff (16).


Ebenfalls wurde über die Delegierten für den Dachverband der bayerischen Jugendvertretungen (DVBJ) abgestimmt: Hier setzten sich Timo Schoening (16) und Daniel Bahinskij (15) durch.


Im Anschluss wurden weitere, für die interne Arbeit wichtige Positionen, wie Pressesprecher:in und Veranstaltungsorganisatior:in bestimmt.  


Nach zuletzt erfolgreichen Projekten, wie einem Public Viewing und der Umbenennung der Elly-Ney-Straße sind weitere Veranstaltungen und Aktionen geplant. Aktuell setzt sich der Jugendbeirat für einen Kreisjugendbeirat ein. „Wir sind hierzu bereits seit einigen Monaten im Austausch mit dem KJR und den anderen Jugendbeiräten im Landkreis, denn die junge Generation muss mit den Folgen der Politik von heute leben und sollte sie deshalb auch auf Kreisebene aktiver mitgestalten können.“, erklärt der Vorsitzende Joel Hafner. Außerdem soll die Errichtung einer Calisthenics-Anlage weiter vorangetrieben werden. „Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft im Sommer soll es auf jeden Fall wieder eine Aktion für die Tutzinger Jugendlichen geben“, verrät Yannick Schoening weiter.


Co-Vorsitzender Tim Terbrack meint: „Wir sind ein sehr motiviertes Team und wollen voller Tatendrang gemeinsam die nächsten Projekte angehen. Der Jugendbeirat soll auch weiterhin dafür sorgen, dass die Stimme der jungen Menschen in der Gemeindepolitik Gehör findet.“


Auch Bürgermeister Ludwig Horn freut sich auf die Zusammenarbeit und fügt hinzu: „Gemeinsam können wir Tutzing noch lebenswerter und jugendfreundlicher machen“


Im Januar konnten alle Tutzinger jungen Menschen zwischen 12 und 23 Jahren, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit, ihre Stimme für bis zu 10 Kandidat:innen abgeben.


Der 2022 gegründete Jugendbeirat Tutzing setzt sich in der Gemeinde für die Interessen und Anliegen der Tutzinger Jugendlichen ein. Dafür steht ihm ein Rede- und Antragsrecht im Gemeinderat, sowie ein eigenes Budget zur Verfügung. Der überparteilich agierende Jugendbeirat wird alle zwei Jahre neu gewählt.


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