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Tutzing soll „Luise-Kiesselbach-Platz“ erhalten

  • Autorenbild: Joel Hafner
    Joel Hafner
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Jugendbeirat beteiligt sich an Namens-Wettbewerb


Die Gemeinde Tutzing hat einen Wettbewerb ausgerufen. Bürgerinnen und Bürgern sollen Vorschläge einreichen, wie der – neu entstehende – Platz an der Kreuzung von Hauptstraße und Marienstraße benannt soll. Eine Handvoll Vorschläge seien schon eingegangen. Im Rennen sind wohl unter anderem „Stachus“, „Marienplatz“ und „Hofmarksplatz“.

 

„Als Jugendbeirat setzen wir uns dafür ein, den Platz nach einer in Tutzing engagiert gewesenen Person zu benennen“, erklären die Jugendbeiräte in einer Mitteilung. „Viele Straßen und Plätze in Tutzing sind nach bekannten Persönlichkeiten benannt, wenige davon aber nach Frauen“, monieren sie. Das möchte der Jugendbeirat ändern und den Platz nach einer Frau benennen, um deren Engagement mehr Präsenz zu schaffen. „Wir möchten jungen Frauen damit zeigen, dass es auch vor Ort viele engagierte Frauen gab und sie selbst dazu ermutigen, ihre Ziele zu verwirklichen“, erklärt der Jugendbeirat.

 

Der Jugendbeirat schlägt deshalb einen „Luise-Kiesselbach-Platz“ vor. Denn „sie hat den Vorgänger des heutigen Tabaluga-Heims gegenüber des Sportplatzes gegründet“, erläutern die Beiräte. Sie setzte sich also für junge Menschen ein, „dieses Engagement für die Jugend möchten wir ehren“, erklärt der Jugendbeirat.

 

„Völlig festgelegt auf Luise Kiesselbach sind sie jedoch nicht. Die Recherchen für einen geeigneten Namen seien dem Jugendbeirat nicht leicht gefallen. „Wenn jemand eine geeignetere weibliche Persönlichkeit kennt, freuen wir uns über jeden Vorschlag“, betonen die Jugendbeiräte. „Wichtig ist uns vor allem der Anstoß, die Benennung zu nutzen, um das Engagement von Frauen sichtbarer zu machen“, sagen sie abschließend.

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