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Europadiskussion am Gymnasium


v.l. Tim Terbrack, Dr. Raymond Saller, Paul Friedrich, Joel Hafner


Zum ersten Mal dürfen bei der diesjährigen Europawahl auch 16-Jährige wählen. Für viele ist diese Wahl das erste Mal, dass sie von Ihrem politischen Mitspracherecht Gebrauch machen können. Um genau diese Jugendlichen über ihr Wahlrecht, aber auch über die EU selbst zu informieren, hat der Jugendbeirat Tutzing am 16.05 im Gymnasium Tutzing für alle 10. Und 11. Klassen erfolgreich eine Infoveranstaltung zu diesem Thema ermöglicht.


Nach einer kurzen Begrüßung auch von Seiten der Schulleitung, hielt der eingeladene Europaexperte Dr. Raymond Saller, der sich seit den 1990 Jahren mit den Entwicklungen des europäischen Binnenmarkts beschäftigt, einen kurzen Vortrag, in dem er vor allem auch auf aktuelle Entwicklungen und Spannungen innerhalb der EU einging. Im zweiten Teil der 1,5-stündigen Veranstaltung, beantwortete er unter Moderation einiger Jugendbeiratsmitglieder Fragen der SchülerInnen rund um das Thema Europa und die anstehende Wahl.


Was passieren würde, wenn Russland den Krieg gegen die Ukraine gewinnen würde, fragte beispielsweise ein Schüler. Ein anderer, wie man mit dem Rechtsruck in Europa umgehen könne. Raymond Saller machte klar, Russland müsste man Grenzen aufzeigen, einen EU-Beitritt der Ukraine lehnt er indes ab: „Wir würden damit die EU und die Ukraine überfordern.“


Herr Saller betonte immer wieder, dass Europa keine Selbstverständlichkeit ist. Die Union war hart umkämpft und heute stehe sie unter Druck wie nie. Er rief die Schülerinnen und Schüler deshalb auf, wählen zu gehen, „um zu verhindern, dass das europäische Projekt scheitert.“

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